Ich bin
Annette Galinski
Dipl.-Ing. Architektur
mit Gespür für Menschen und Räume

Mich interessiert, was Menschen berührt.
Wenn mir jemand anvertraut, was ihn beschäftigt, bin ich präsent.
Ich möchte mit allen Sinnen wahrnehmen, was diesen Menschen im Innersten bewegt.
Dabei bin ich neugierig und offen für das, was sich im Gespräch entwickelt und ich vertraue auf die Impulse meiner Intuition. Gleichzeitig denke ich sehr strukturiert, erkenne Zusammenhänge und entdecke Möglichkeiten, die vorher noch nicht im Blick waren.
Ich liebe diese magischen Momente: wenn ein Gedanke einen anderen anstößt, eine unerwartete Verbindung entsteht und sich plötzlich eine neue Perspektive zeigt.
Gerade dieses Unerwartete begeistert mich immer wieder.

Schon als Kind konnte ich es wahrnehmen
Die Tapete in meinem Kinderzimmer mit ihrem braun-orange-farbenen großen Muster war mir zu unruhig. Die Wand nach Norden strahlte kühl ab und nachmittags lag der Raum im Schatten.
Immer wieder suchte ich nach Möglichkeiten, mich in diesem Zimmer wohler zu fühlen.
Ich rückte meinen Schreibtisch ans Fenster, schob das Bett an eine andere Wand, schlief eine Zeit lang sogar im ausgefahrenen Bettkasten und baute meine Regale immer wieder anders zusammen.
Heute erkenne ich darin eine Frage, die mich schon lange begleitet:
Was braucht ein Mensch von dem Ort, an dem er lebt?
Wir prägen unsere Räume mit unserer Lebensweise, unseren Gewohnheiten und dem, was uns wichtig ist. Gleichzeitig reagieren wir auf das, was ein Raum mitbringt: auf Licht und Temperatur, Proportionen, Ausblicke und darauf, wie wir darin leben und uns entfalten können.
Mich interessierte immer, was dahinterliegt
Nach meiner Ausbildung als Hotelkauffrau arbeitete ich im Hotel Vier Jahreszeiten München im Bereich Betriebsplanung Bau. Später studierte ich Architektur an der Bauhaus-Universität Weimar und arbeitete in der Architektur sowie Hotel-Innenarchitektur.
Für die Planung interessierte mich immer, wer einen Ort nutzen wird, wie dort gelebt oder gearbeitet werden soll und auch, wie flexibel Räume sein sollten, wenn sich das Leben und damit die Nutzung verändert.
2005 gründete ich - aus einer Anstellung als Lektorin im Architekturbuchverlag heraus - die Agentur Architekturtext. In der Selbstständigkeit ging es mir darum, komplexe Themen rund ums Bauen zu erfassen, das Wesentliche und die besonderen Qualitäten herauszufiltern und so zu vermitteln, dass sie lebendig, greifbar und leicht verständlich werden.
Sowohl das Planen und Bauen als auch die Architekturkommunikation haben meinen Blick geprägt:
Ich möchte verstehen, worum es im Kern geht, Zusammenhänge erkennen und daraus etwas entwickeln, das für Menschen und ihr Leben wirklich relevant ist.

Neue Perspektiven entstehen selten mitten im Gewohnten
Nach mehr als zwanzig Jahren mit Architekturtext spürte ich, dass sich meine Arbeit verändern sollte. Ich wusste nur noch nicht, wohin.
Statt mich an den Schreibtisch zu setzen und möglichst schnell ein Konzept zu entwickeln, tat ich etwas, das für mich recht ungewöhnlich war:
Ich ging für einen Monat wwoofen auf einen ökologischen Hof an der Ostsee.
Fern von meinem vertrauten Familienleben wohnte und arbeitete ich dort in einer großen Gemeinschaft. Ich versorgte Tiere, erntete Obst und Gemüse, legte Beete an und jätete Unkraut. Die guten Gespräche am Abend inspirierten mich und weiteten meinen Blick für das, was für mich möglich werden könnte.
Diese Zeit hat etwas in mir verändert und ich habe für mich erkannt:
Das Neue kann sich nur einen Weg zu mir bahnen, wenn ich Gewohntes loslasse und mich auf Unbekanntes einlasse. Wenn ich Impulsen nachgehe, beobachte, was sich zeigt und mir Zeit lasse festzulegen, was daraus werden soll.
Meine Intuition und mein klarer Blick sind ein starkes Team
Eine Freundin beschrieb mir einmal, wie sie mich erlebt: dass ich ruhig bleibe, wenn vieles gleichzeitig da ist. Dass ich mich tief auf Menschen einlassen kann und trotzdem den Sinn für das Praktische behalte.
Ihre Worte haben mich berührt, denn es war für mich so selbstverständlich und ich hatte es kaum als besondere Fähigkeiten wahrgenommen.
Mit der Zeit habe ich begonnen, meinem feinen Gespür bewusster Aufmerksamkeit zu schenken – auch dann, wenn ich einen Impuls zunächst nicht rational begründen kann. 2025 habe ich mich in der Vertiefungsausbildung „Der Intuition auf der Spur“ intensiv damit auseinandergesetzt.
Manchmal ist da ein Gedanke, ein Bild oder ein Gefühl. Manchmal entsteht eine Verbindung zwischen Dingen, die zunächst nichts miteinander zu tun zu haben scheinen. Ich nehme solche Impulse ernst, gehe ihnen nach und schaue, was sich daraus entwickelt. Nicht jeder führt irgendwohin. Aber manche öffnen einen Gedanken oder eine Perspektive, auf die ich allein mit dem Verstand nicht gekommen wäre.
Intuition ist für mich eine wertvolle Quelle – in meinem Alltag und in meiner Arbeit.
Sie ergänzt meinen klaren Blick.

Auch mein eigenes Leben hat sich verändert
Mein Sohn ist über zwanzig und geht eigene Wege, meine Tochter lebt noch mit uns. Als Eltern bleiben mein Partner und ich verbunden, als Paar gehen wir getrennte Wege.
Ich kenne diese besondere Zeit, in der das Vertraute nicht mehr selbstverständlich trägt und das Neue noch keine klare Form hat. Und auch den Wunsch, möglichst schnell zu wissen, wie es weitergeht.
Eine schnelle Lösung entsteht oft aus Druck heraus.
Und sie birgt die Gefahr, über die eigenen Bedürfnisse hinweg zu entscheiden.
Für mich heißt das: Ich gebe mir die Zeit wahrzunehmen, was ich brauche, was mir wirklich wichtig ist und wie ich zukünftig leben will.

Ich erkannte, was längst zusammengehörte
Eine Freundin hatte ihren Mann unerwartet verloren. Sie musste plötzlich allein in dem großen Familienhaus sein, in dem beide gemeinsam gelebt hatten.
Bei einem Treffen sagte zu mir:
„So jemanden wie dich, mit deiner Ausbildung und deinem Gespür, könnte ich jetzt gut gebrauchen.“
Dieser Satz blieb bei mir.
Denn plötzlich verband sich, was ich lange eher als verschiedene Seiten meines Lebens gesehen hatte: meine Erfahrung mit Architektur und Räumen, mein Gespür für Menschen, meine Fähigkeit, komplexe Situationen zu erfassen und zu ordnen, meine Intuition und das, was ich selbst über Veränderungen im Leben erfahren hatte.
Vieles war längst da und wollte jetzt zu etwas Neuem zusammenwachsen.
Daraus ist ZWISCHEN RÄUMEN entstanden.
Was ich fachlich einbringe
Dipl.-Ing. Architektur
Studium der Architektur an der Bauhaus-Universität Weimar
Mehr als 30 Jahre Erfahrung
Architektur · Innenarchitektur · Menschen und Räume · Architekturkommunikation
Seit 2005 selbstständig
Gründerin der Agentur Architekturtext Fachredaktion · konzeptionelle Beratung · PR und Kommunikation · Vorträge und Seminare
2025 Vertiefung meiner intuitiven Arbeit
„Ganz bei mir und ganz bei dir. Der Intuition auf der Spur“ mit Susanne Kleiner
2015/16 · Vorbild-Unternehmerin
Initiative FRAUEN unternehmen des Bundesministeriums für Wirtschaft (BMWi) · junge Frauen ermutigen, eigene Potenziale und Selbstständigkeit als berufliche Option zu erkennen
2010 Buchveröffentlichung
„Das Musterbuch – Stoffe, Möbel, Wand, Böden“ · Deutsche VerlagsAnstalt DVA München
Und wie ist es, mit mir zu sprechen?

Vielleicht hast du beim Lesen schon ein Gefühl dafür bekommen, wer ich bin, was mich geprägt hat und wie ich auf Menschen, Räume und Veränderungen schaue.
Ob du dich mit mir wohlfühlst und meine Art zu denken und zu fragen zu dir passt, merkst du am besten, wenn wir miteinander sprechen.
Im kostenfreien Kennenlerngespräch haben wir etwa 20 Minuten Zeit füreinander.
Du erzählst mir, was sich in deinem Leben verändert hat und was dich im Moment am meisten beschäftigt. So können wir beide herausfinden, ob eine Begleitung durch mich für dich passend sein könnte.
20 Minuten · kostenfrei · telefonisch oder online
Im Gespräch
In Interviews, Podcasts und Gastbeiträgen erzähle ich mehr über meinen Weg, meine Arbeit und meine Sicht auf Menschen, Räume und Veränderungen.
