Nach Partnerverlust: Begleitung für Alltag & Zuhause | ZWISCHEN RÄUMEN




Ich bin noch da. Aber mein bisheriges Leben gibt es nicht mehr.

Mit dem Tod deines Partners oder deiner Partnerin ist so vieles von dem gegangen, was selbstverständlich und vertraut war. Auch dein Zuhause erinnert und schmerzt.
 

Annette Galinski 
Dipl.-Ing. Architektur 
mit feinem Gespür für 
Menschen und Räume

Eine gezeichnete Figur, eine Frau, liegt mit dem Gesicht nach unten auf dem Boden. Sie ist verzweifelt, traurig.

Wenn der Verlust deines Partners oder deiner Partnerin zu viel von dir fordert

Zu viel liegt jetzt bei dir

Der Tag beginnt und sofort bist du wieder mitten in dem, was entschieden, beantwortet und getragen werden muss.

Was früher nebenbei ging, kostet dich jetzt viel Kraft. Schon kleine Dinge können dich innerlich überfordern. 

Ein Anruf, eine Nachricht, eine Entscheidung. Alles mehr, als du gerade ertragen kannst.

Zu viel dringt von außen zu dir

Du bekommst vieles zu hören: Was dir guttun würde, was du tun solltest, was jetzt langsam dran wäre.

Oft fühlst du dich damit nicht wirklich gesehen.

Du willst nicht gedrängt werden. Und du willst keine schnellen Lösungen für etwas, das du selbst kaum in Worte fassen kannst.

Zu viel zehrt an deinem Körper

Zu viel läuft gleichzeitig. 
Zu viel verlangt nach dir.

Vielleicht bist du müde, gereizt und innerlich wie abgeschnitten. Oder dein Körper zeigt dir die permanente Anspannung über Schmerzen. 

Spürst du noch, was du wirklich brauchst, was dir guttut?

Ich sehe dich mit dem, was du gerade tragen musst

Vielleicht warst du bisher diejenige, die organisiert, mitgedacht und vieles zusammengehalten hat. 

Jetzt fehlt der Mensch, mit dem du deinen Alltag, dein Zuhause und dein Leben geteilt hast. 

Bei mir musst du nichts im Griff haben und niemandem zeigen, dass du zurechtkommst.

Ich höre dir zu, frage weiter und schaue mit dir darauf, was der Verlust in deinem Alltag verändert hat und wie du dein Zuhause erlebst.

So kann sichtbar werden, was du jetzt wirklich brauchst.

Du musst den Trauerweg nicht alleine gehen. Ich lade dich herzlich in den Orientierungsraum ein und freue mich darauf, dich dort zu sehen.

Deine Annette

Auch dein Zuhause zeigt dir, was fehlt

Du schließt die Tür auf. 
Und sofort ist sie da: diese bedrückende Stille.

Seine Jacke hängt noch an der Garderobe, sein Schlüssel liegt wie gewohnt in der Schale. Ihre Lieblingsdecke liegt noch auf dem Sofa. So, als ob sie nur darauf wartet, dass sie sich damit einkuschelt.

So vieles erinnert an euer gemeinsames Leben. 

Aber du bist jetzt allein in diesen Räumen und versuchst, diesen Alltag voller Trauer und Ungewissheit zu leben.

Vielleicht fragst du dich: 

  • Wie soll ich hier alleine weiterleben?
  • Was darf bleiben und darf ich schon etwas verändern?
  • Wo fühle ich mich hier noch sicher und geborgen?

Dein Zuhause kostet dich Kraft.
Kraft, die du für deinen Alltag brauchst.

Dein Orientierungsraum nach dem Abschied

In den Orientierungsraum darfst du so kommen, wie du bist und mit allem, was gerade ist. Du musst noch nicht wissen, wo du anfangen sollst oder was sich verändern müsste.

Wir nehmen uns Zeit für deine Situation. Ich höre zu, frage weiter und wir schauen gemeinsam auf deinen Alltag und dein Zuhause. Ich teile mit dir, was ich wahrnehme, und wir prüfen, welche Zusammenhänge sichtbar werden, welche Frage darunterliegt und was für dich jetzt wichtig sein könnte.

Für den Orientierungsraum komme ich zu dir nach Hause.
So können wir deine Räume und das, was sie in deinem Alltag auslösen, unmittelbar in unsere gemeinsame Betrachtung einbeziehen.

Orientierungsraum bei dir zu Hause
120 Minuten · 440 € inkl. MwSt.

Inklusive Vorbereitung, Nachbereitung mit persönlicher schriftlicher Zusammenfassung und Anfahrt bis 60 km ab Landau. Weitere Anfahrten vereinbaren wir vorab.

Du möchtest deinen Orientierungsraum vereinbaren?
Melde dich per Mail oder telefonisch bei mir. Wir klären kurz die organisatorischen Fragen und finden einen passenden Termin.

Vertiefende Begleitung DIE ZEIT DAZWISCHEN

Nach dem Orientierungsraum entscheidest du, ob du mit den gewonnenen Impulsen zunächst selbst weitergehst oder dich mit einer vertiefenden Begleitung wohler und sicherer fühlen würdest.

Was der Orientierungsraum dir geben kann

Du kannst besser unterscheiden, was du gerade brauchst

Wenn vieles gleichzeitig auf dir liegt, ist es schwer zu spüren, was jetzt wirklich wichtig ist.

Im Gespräch kann sich sortieren, was dich gerade besonders viel Kraft kostet, was dir Halt gibt und welche Frage zuerst Aufmerksamkeit braucht.

Du musst dafür noch keine Antwort haben.

Dein Zuhause muss nicht sofort anders werden

Vielleicht gibt es einen Raum, einen Sessel oder einen Platz am Fenster, an dem du ein wenig zur Ruhe kommst.

Vielleicht zeigt sich aber auch erst einmal, welcher Bereich deines Zuhauses dich besonders belastet und warum.

Es geht nicht darum, sofort etwas wegzuräumen oder zu verändern. Zuerst darfst du besser verstehen, was die Dinge und Räume heute für dich bedeuten.

Ein nächster Schritt kann klarer werden

Vielleicht wird sichtbar, was jetzt wirklich dran ist – und was noch Zeit haben darf.

Manchmal ist der nächste Schritt ganz konkret: Ein Gespräch, eine Entscheidung oder eine kleine Veränderung im Alltag oder Zuhause.

Und manchmal besteht er darin, noch nichts zu entscheiden, weil du jetzt besser verstehst, warum du dafür noch nicht bereit bist.

„Ich hätte nicht gedacht, wie verloren man sich im eigenen Zuhause fühlen kann. Nach dem Tod meines Mannes fühlte sich unser Haus so fremd an, viel zu groß und kaum auszuhalten. 

Nach unserem ersten Gespräch bist du mit mir durch die Räume gegangen und hast selbst den kleinen Dingen so viel Aufmerksamkeit geschenkt. Das hat mich sehr berührt, denn ich konnte alleine nicht hinsehen und erkennen, was bleiben und was ich gehen lassen darf. Ohne schlechtes Gewissen.  

Ich durfte mich erinnern, loslassen und meinen eigenen nächsten Schritt finden. Dafür bin ich dir sehr dankbar.“

Luna
Nach dem Verlust ihres Ehemanns

Wenn du noch nicht weißt, ob meine Begleitung zu dir passt

Hier sind ein paar wichtige Anhaltspunkte, was ich dir anbieten kann - und was nicht

Woher weiß ich, ob deine Begleitung für mich geeignet ist?

Meine Begleitung passt für dich, wenn du

  • dir eine ruhige, klare Begleitung wünschst, in der deine Trauer, dein Alltag und dein Zuhause gemeinsam betrachtet werden.
  • merkst, dass du allein nur schwer sortieren kannst, was dich bewegt und welche Fragen jetzt wirklich wichtig sind.
  • kein weiteres „Du solltest“ brauchst, sondern einen Raum, in dem du erzählen, wahrnehmen und zunächst auch nicht wissen darfst.
  • dir Orientierung wünschst, ohne bereits über Dinge, Räume oder dein weiteres Wohnen entscheiden zu müssen.
  • herausfinden möchtest, was dir heute Halt gibt und welcher kleine Schritt zu dir passen könnte.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Orientierungsraum?

Darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort.

Manche Frauen möchten relativ früh mit jemandem auf ihre Situation schauen. Andere brauchen zunächst Zeit für sich.

Entscheidend ist nicht, wie viel Zeit seit dem Tod vergangen ist. 

Entscheidend ist, ob du im Moment das Bedürfnis hast, zu erzählen, genauer hinzusehen und deine Situation mit einem Gegenüber zu sortieren.

Wenn du dich in einer akuten psychischen Krise befindest oder medizinische beziehungsweise psychotherapeutische Unterstützung brauchst, ist ZWISCHEN RÄUMEN dafür nicht der richtige Rahmen.

Was ist, wenn es mir unangenehm ist, mein Zuhause zu zeigen, wie es gerade ist?

Du musst für mich nichts aufräumen oder vorbereiten.

Mich interessiert nicht, ob dein Zuhause ordentlich, schön oder vorzeigbar ist. Ich möchte verstehen, wie du heute darin lebst und was die Räume in deinem Alltag auslösen.

Und du entscheidest immer selbst, welche Räume wir gemeinsam anschauen.

Muss ich in meinem Zuhause viel verändern oder gleich umbauen?

Nein.

Du musst dich von nichts trennen und auch keinen Raum verändern, nur weil wir darüber sprechen.

Ein Gegenstand kann im Moment noch wichtig sein. Ein Zimmer darf bleiben, wie es ist. Gleichzeitig darfst du wahrnehmen, wenn dich etwas belastet.

Beides kann nebeneinanderstehen.

Muss es überhaupt um eine konkrete Wohnfrage gehen?

Nein.

Vielleicht geht es zunächst um deine Erschöpfung, um deinen Alltag, um die vielen Entscheidungen, die plötzlich bei dir liegen, oder um die Frage, wie du in diesem Zuhause überhaupt wieder etwas Ruhe finden kannst.

Dein Zuhause gehört dazu, weil dein bisheriges gemeinsames Leben dir dort jeden Tag begegnet. Es muss aber keine klare Wohnfrage sein.

Was geschieht nach dem Orientierungsraum?

Der Orientierungsraum verpflichtet dich zu nichts. Du kannst mit dem, was du daraus mitnimmst, selbst weitergehen.

Wenn du danach merkst, dass dir eine vertiefende Begleitung guttun und ich noch besser unterstützen würde, können wir gemeinsam prüfen, wie wir weiterarbeiten. 

Die vertiefende Begleitung für Frauen nach dem Tod ihrer Partnerin oder ihres Partners heißt DIE ZEIT DAZWISCHEN.

Kann der Orientierungsraum auch online stattfinden?

Ja, wenn du weiter entfernt wohnst.

Wir sprechen dann online miteinander und beziehen dein Zuhause über Fotos, Grundrisse oder einen gemeinsamen digitalen Rundgang ein.

Persönlich arbeite ich vor allem in der Südpfalz sowie in den angrenzenden Regionen Karlsruhe, Rhein-Neckar und Saarpfalz.

Wie möchtest du zukünftig leben und wohnen?

Wenn sich im Laufe unserer Arbeit zeigt, dass auch die Frage nach deinem Wohnen konkreter wird, schauen wir gemeinsam weiter: Wie möchtest du in den kommenden Jahren leben – und was bedeutet das für dein Zuhause?

Dabei geht es nicht nur um Bleiben oder Umziehen. Vielleicht können Räume anders genutzt werden, ein Teil des Hauses vermietet oder das Wohnen mit anderen geteilt werden. 

Vielleicht merkst du aber auch, dass ein kleineres Zuhause besser zu deinem heutigen Alltag passt.

Dann übersetzen wir das, was dir wichtig geworden ist, in konkrete räumliche Möglichkeiten: 

  • Wie viel Raum brauchst du wirklich? 
  • Was soll dein Zuhause dir ermöglichen? 
  • Und welche Lösung ist praktisch, finanziell und persönlich für dich tragfähig?

So kann Schritt für Schritt eine Wohnentscheidung entstehen, die zu deinem heutigen Leben und zu dem passt, was vor dir liegt.

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