Ich bin noch da.
Aber mein bisheriges Leben gibt es nicht mehr.
Mit dem Tod deines Partners oder deiner Partnerin hat sich so viel verändert.
Und zu Hause begegnet dir euer gemeinsames Leben weiter.
Annette Galinski
Dipl.-Ing. Architektur
mit Gespür für Menschen und Räume
Der Alltag bleibt.
Was selbstverständlich war, ist weg.

Vielleicht möchtest du ihm etwas erzählen. Eine Kleinigkeit vom Tag, eine Neuigkeit, etwas, über das ihr gemeinsam entschieden hättet. Für einen Moment ist dieser vertraute Impuls einfach da.
Und dann fehlt der Mensch, mit dem du deinen Alltag geteilt hast, umso mehr.
Gleichzeitig geht dein Leben weiter.
Du kümmerst dich um das, was getan werden muss, gehst vielleicht wieder arbeiten oder bist gerade viel zu Hause. An manchen Tagen geht mehr, an anderen wenig.
Vielleicht gibt es Erlebnisse, die dich ein Stück weit tragen.
Menschen, mit denen du gerne sprichst.
Momente, in denen du beschäftigt bist und die Trauer nicht alles bestimmt.

Die Räume sind geblieben
Dein Zuhause sieht noch fast so aus wie vorher. Und doch ist nichts mehr selbstverständlich.
An der Garderobe hängt noch seine Jacke. Unzählige Male hast du deine daneben gehängt. Am Tisch steht der Stuhl, auf dem sie saß, während ihr gegessen, geredet oder den nächsten Tag geplant habt. Im Schlafzimmer bleibt die andere Bettseite leer.
Erinnerungen an ein vertrautes Miteinander.
Manches davon tröstet dich, anderes schmerzt.
Und manches steht einfach noch da, weil du noch nicht weißt, wie es anders sein könnte.
Du musst das jetzt noch nicht wissen.
Was brauchst du jetzt wirklich?
Vielleicht fragst du dich, was mit seinen oder ihren Dingen geschehen soll. Ob du hier allein weiterleben kannst. Ob du etwas verändern darfst.
Das sind konkrete Fragen.
Und oft liegt darunter noch eine andere:
Wenn dein bisheriges Leben nicht mehr zurückkommt – was hält dich dann?
- Was kostet dich Kraft?
- Was möchtest du bewahren, weil es zu dir und eurer Geschichte gehört?
- Und was brauchst du, damit neben der Erinnerung auch dein heutiges Leben wieder mehr Raum bekommt?
Du musst darauf noch keine Antwort haben.
Manches darf bleiben, weil es trägt oder tröstet.
Anderes braucht vielleicht irgendwann eine Veränderung.
Und einiges braucht vor allem Zeit und Raum.
Wenn unter deinen Fragen mehr liegt
Genau dort setze ich an.
Ich gehe mit dir der Frage nach, die unter dem Offensichtlichen liegt. Ich nehme Zwischentöne und Widersprüche wahr, erkenne Zusammenhänge und ordne mit dir, was sich in deinem Erleben, deinem Alltag und deinem Zuhause zeigt.
Es geht nicht darum, möglichst schnell konkrete Lösungen zu finden.
Wichtig ist zunächst wahrzunehmen:
Das trägt mich.
Das möchte ich bewahren.
Hier brauche ich etwas anderes.
Und darüber möchte ich noch nicht entscheiden.

Ein erstes persönliches Gespräch

Du möchtest herausfinden, ob meine Art zu arbeiten zu dir und deiner aktuellen Situation passt?
Im meinem kostenfreien Kennenlerngespräch bekommen wir ein erstes Gefühl füreinander und dafür, ob und wie ich dich unterstützen kann.
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„Ich hätte nicht gedacht, wie verloren man sich im eigenen Zuhause fühlen kann. Nach dem Tod meines Mannes habe ich unser Haus so fremd und viel zu groß für mich empfunden. Kaum auszuhalten.
Nach unserem ersten Gespräch bist du mit mir durch die Räume gegangen und hast selbst kleinen Dingen so viel Aufmerksamkeit geschenkt. Das hat mich sehr berührt, denn ich konnte alleine nicht hinsehen und erkennen, was bleiben und was ich gehen lassen darf. Ohne schlechtes Gewissen.
Ich durfte mich erinnern, loslassen und meinen eigenen nächsten Schritt finden. Dafür bin ich dir sehr dankbar.“
Luna
Nach dem Verlust ihres Ehemanns
Dein Orientierungsraum nach dem Abschied

Ein persönlicher Raum für deinen Abschied, deinen Alltag und dein Zuhause
Vielleicht gehen dir gerade viele Fragen durch den Kopf. Du weißt nicht, welche davon wirklich wichtig ist, was du entscheiden solltest oder ob überhaupt schon eine Entscheidung ansteht.
Im Orientierungsraum nehmen wir uns Zeit, genauer hinzuschauen. Ich frage tiefer und beziehe mit ein, was sich in deinem Alltag und in deinem Zuhause zeigt.
So kann klarer werden, was hinter deinen Fragen liegt, was dich trägt oder Kraft kostet und was für dich jetzt wirklich wichtig ist.
120 Minuten · 440 € inkl. MwSt.
Was im Orientierungsraum sichtbar werden kann

Was du gerade brauchst
Wenn vieles gleichzeitig da ist, kann deutlicher werden, was dich im Moment besonders beschäftigt, was dir Halt gibt und welche Frage unter den vielen anderen liegt.

Was dein Zuhause heute für dich bedeutet
Räume und Dinge können erinnern, trösten, belasten oder einfach vertraut sein. Du schaust genauer hin, was dir guttut, was bleiben darf und wo sich etwas nicht mehr richtig anfühlt.

Welche Schritte deine sind
Manchmal ist es eine Entscheidung, ein Gespräch oder eine kleine Veränderung im Alltag und in deinem Zuhause. Manchmal ist die wichtigste Erkenntnis, dass etwas einfach noch Zeit braucht.
Fragen, die vor einem ersten Schritt auftauchen können

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um zu dir zu kommen?
Es gibt keinen Zeitpunkt, an dem du erst „weit genug“ sein musst.
Entscheidend ist eher, ob du merkst, dass du mit bestimmten Fragen allein nicht weiterkommst oder dir ein Gegenüber wünschst, das mit dir genauer hinschaut. Du musst vorher nichts sortiert oder entschieden haben.

Was ist, wenn es mir unangenehm ist, mein Zuhause zu zeigen, wie es gerade ist?
Du musst für mich nichts aufräumen oder vorbereiten.
Ich komme nicht, um dein Zuhause zu beurteilen. Wir schauen nur auf das, was für dich gerade wichtig ist. Und du entscheidest jederzeit selbst, was du mir zeigen möchtest und was nicht.

Was ist, wenn ich noch gar nicht weiß, ob ich in meinem Zuhause bleiben möchte?
Dann muss genau diese Entscheidung noch nicht am Anfang stehen.
Oft lohnt es sich zuerst herauszufinden, was dich an deinem Zuhause hält, was dich belastet und was du für dein heutiges Leben brauchst. Erst daraus kann deutlicher werden, ob Bleiben, Verändern oder ein anderer Weg für dich stimmig ist.

Was ist, wenn ich gerade gar keine Kraft habe, etwas zu verändern?
Dann schauen wir nicht zuerst auf Veränderung, sondern darauf, was im Moment überhaupt von dir verlangt wird – und was davon wirklich jetzt dran ist.
Manchmal liegt eine erste Entlastung darin, Dinge auseinanderzuhalten: Was muss tatsächlich entschieden werden? Was kann warten? Was kostet im Alltag unnötig Kraft? Und was trägt dich bereits, ohne dass du es verändern musst?
Es kann sein, dass am Ende kein großer Schritt steht.
Vielleicht nur eine klarere Priorität, eine kleine Erleichterung im Alltag oder die Gewissheit: Das darf erst einmal so bleiben.

Was geschieht nach dem Orientierungsraum?
Vielleicht hast du nach unserem Gespräch genug für dich mitgenommen, um erst einmal selbst weiterzugehen, etwas auszuprobieren oder eine Entscheidung noch eine Weile reifen zu lassen.
Womöglich tauchen später neue Fragen auf, weil sich dein Alltag verändert hat, eine Entscheidung ansteht oder du merkst, dass du an einem Punkt noch einmal genauer hinschauen möchtest. Dann kannst du dich gerne wieder bei mir melden, denn dafür gibt es DIE ZEIT DAZWISCHEN.
Wenn du mit mir weitergehen möchtest
Vielleicht reicht dir der Orientierungsraum, um selbst weiterzugehen.
Vielleicht zeigt sich aber auch, dass deine Fragen mehr Zeit brauchen.
Für diese Zeit gibt es DIE ZEIT DAZWISCHEN – meine vertiefende Begleitung nach dem Tod deines Partners oder deiner Partnerin.
Dann können wir weiterverfolgen, was sich im Orientierungsraum gezeigt hat:
- wie dein Alltag heute für dich funktionieren kann,
- was in deinem Zuhause trägt oder Veränderung braucht und
- welche Entscheidungen mit der Zeit anstehen.
Vielleicht geht es irgendwann auch um das Zuhause als Ganzes:
- Kann und möchte ich hier weiterleben?
- Lassen sich Räume anders nutzen?
- Was ist praktisch, finanziell und räumlich möglich?
Dann verbinde ich die Begleitung noch stärker mit meinem architektonischen Blick.
Ein erstes persönliches Gespräch

Du möchtest herausfinden, ob meine Art zu arbeiten zu dir und deiner aktuellen Situation passt?
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